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Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.


Energie sparen – besser leben

Wir beraten kompetent und unabhängig zu Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien bei privaten Wohngebäuden. Auf diesem Portal finden Sie alle Energieberatungsstellen der Verbraucherzentralen in Deutschland.

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
Das Internetportal der Energieberatungsstellen der Verbraucherzentralen

Berater werden


Für die Beratung der Verbraucherinnen und Verbraucher suchen wir in einigen Regionen noch qualifizierte Energieberater auf Honorarbasis. Auf der Karte ist dargestellt, in welchen Regionen wir unser Team gerne verstärken möchten.



Welche Voraussetzungen müssen Sie mitbringen, um für die Energieberatung der Verbraucherzentrale beraten zu können?

Die Beraterinnen und Berater der Energieberatung der Verbraucherzentrale müssen
  • über die notwendige Fachkunde verfügen. Die detaillierten Ausführungen dazu entnehmen Sie bitte den unten aufgeführten Projektbedingungen,
  • einschlägige Berufserfahrung von mindestens drei Jahren in den Bereichen Energieeffizienz oder Verwendung erneuerbarer Energien nachweisen können,
  • eine hauptberufliche Tätigkeit jenseits der Beratungstätigkeit für die Energieberatung der Verbraucherzentrale ausüben.

Was erwarten wir noch von Ihnen?

  • Wichtigste Bedingung der Beratungstätigkeit bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale ist die Anbieterunabhängigkeit. Sie begründet das hohe Vertrauen, das die Ratsuchenden uns entgegenbringen.
  • Weitere Anforderungen und Informationen zur Beratungstätigkeit entnehmen Sie bitte den unten aufgeführten Projektbedingungen.

An wen können Sie Ihre Bewerbung schicken?

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen – vorzugsweise per E-Mail – an folgende Adresse: Verbraucherzentrale Bundesverband, Team Energieberatung, z.Hd. Sebastian Nieland, Markgrafenstr. 66, 10969 Berlin; berater@vz-energie.de (max. 5MB und in einer PDF-Datei)



Projektbedingungen – Anforderungen an unsere Beraterinnen und Berater

Die Beraterinnen und Berater der Energieberatung der Verbraucherzentrale müssen über die notwendige Fachkunde verfügen. Die Fachkunde erfordert:

  • eine einschlägige Ausbildung, nachgewiesen durch

    1. den Abschluss eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einer einschlägigen Fachrichtung (beispielsweise Architektur, Bauingenieurwesen, (Bau-)Physik, Versorgungs-, Energie-, Umwelt- oder Gebäudetechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Holztechnik, Verfahrenstechnik, Ingenieurwesen für Naturwissenschaften) oder

    2. eine berufliche Qualifikation zur staatlich geprüften Technikerin oder zum staatlich geprüften Techniker in einer einschlägigen Fachrichtung oder einen Meisterabschluss oder gleichwertigen Weiterbildungsabschluss sowie eine erfolgreich abgeschlossene Fortbildung gemäß Energieeinsparverordnung § 21, Anlage 11 Nr. 1 und 2.

  • eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit, bei der praxisbezogene Kenntnisse über die Energieberatung privater Haushalte erworben wurden.

Die Beraterinnen und Berater der Energieberatung der Verbraucherzentrale müssen unabhängig sein. Nicht zugelassen wird daher, wer ein wirtschaftliches Eigeninteresse an Investitionsentscheidungen des Beratenen hat oder insofern durch wirtschaftliche Interessen eines Dritten beeinflusst sein kann.

  • Dazu zählt insbesondere, wer

    1. für Energieversorgungsunternehmen tätig ist;

    2. in einem Unternehmen tätig ist, das Produkte herstellt oder vertreibt, Anlagen errichtet oder vermietet oder Leistungen anbietet, bei denen ein Zusammenhang mit energetischer Gebäudesanierung besteht,

    3. einen Handwerksbetrieb führt, daran beteiligt oder bei einem solchen beschäftigt ist,

    4. Provisionen oder sonstige geldwerte Vorteile von Unternehmen fordert oder erhält,

    5. nicht unabhängig von Produkten, Anbietern oder Vertriebsstrukturen handelt oder den entsprechenden Eindruck erweckt.

Die Beraterinnen und Berater der Energieberatung der Verbraucherzentrale müssen über die notwendige Zuverlässigkeit verfügen.

Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Honorarvertrag zwischen der Beraterin/dem Berater und dem Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.


  • Die konkrete Arbeitsplanung und -verteilung erfolgt durch die jeweilige Landesverbraucherzentrale, der die Beraterin/der Berater zugeordnet ist.

  • Die Beraterinnen und Berater werden zu Organisationszwecken in Listen geführt. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale ist aber – anders als einige Berufsverbände und Vereine – keine „Marketing- und Akquise-Einrichtung“: Es werden keine Beraterlisten an Externe herausgegeben, weder zu Werbe- noch zu Informationszwecken.

  • Die Teilnahme an einer zweitägigen „Einführungsveranstaltung“ ist zwingend erforderlich. Vorher darf keine Beratung im Namen der Energieberatung der Verbraucherzentrale durchgeführt werden.

  • Die Beratung findet entweder als Beratungsgespräch in einer Beratungseinrichtung der Verbraucherzentrale statt, wo Fragen und Problemstellungen der Ratsuchenden im Gespräch bearbeitet werden, in Form von Telefon- oder Online-Beratung oder als standardisierte Beratung beim Ratsuchenden zuhause (so genannte „Energie-Checks“).

  • Die Beratung erfolgt nachfrageabhängig. Es kann also keine Beratungsfallzahl vorab festgelegt werden.


Es bestehen für unsere Beraterinnen und Berater folgende absolut verbindliche Regeln:

  • die Unabhängigkeit von Anbieterinteressen – zum Beispiel von: Energieversorgungsunternehmen, Banken, Wohnungsbaugesellschaften und gewerblichen Vermietern, Handwerks- und Industrieunternehmen, Baustoffhandel und anderen Handelsunternehmen,

  • die Produktneutralität,

  • der gewerkeübergreifende (integrale) Ansatz,

  • der Fokus der Beratung auf den individuellen Fall,

  • Energieeffizienz als grundsätzliches Ziel, jedoch

  • stets mit Blick auf das wirtschaftliche Interesse und Potenzial des jeweiligen Ratsuchenden.

Projektbedingungen (PDF, 216 KB)